DIY-Upcycling: Aus alt mach neu

Sie nennen es Müll, wir Möglichkeit. LAVIVA präsentiert drei Ideen, wie Sie alte Sneakers, Getränkekisten und Küchengitter wiederverwerten.

Sneakers als Türstopper

Die alten Lieblingssneakers waren lange ein zuverlässiger, täglicher Begleiter. Klar, dass das Wegwerfen nicht leichtfällt. Als origineller Türstopper erhalten sie ein zweites Leben.

Materialien

  • einen alten Schuh
  • Zeitungspapier
  • Decoupage-Lack
  • Acryllack
  • einen neuen Schnürsenkel
  • eine alte Socke oder ein kleines Stofftäschchen
  • mehrere Kieselsteine (als Gewicht)
  • pinselgroße Sticknadel

1. Den alten Schuh – falls nötig – mit einem feuchten Lappen von Schmutz und Staub säubern. Die alten Schnürsenkel aus dem Schuh ziehen. Anschließend den Schuh mit Zeitungspapier ausstopfen, sodass er gut steht.

2. Den Schuh außen mit einem Pinsel großzügig mit Decoupage-Lack bestreichen. Trocknen lassen.

3. Den Schuh mit matter Acrylfarbe vollflächig streichen. Damit die Farbe gut deckt, mehrmals wiederholen. Die Farbe vollständig trocknen lassen. Mit der Nadel die Ösen durchstechen, wenn zu viel Farbe die Löcher verstopft. Anschließend den Schnürsenkel durch die Ösen fädeln.

4. In die alte Socke oder das Stofftäschchen die Kieselsteine füllen. Das Zeitungspapier aus dem Schuh entfernen. Die Socke in den Schuh stopfen, so dass man möglichst nichts mehr sieht. Damit ist Ihr persönlicher Türsteher einsatzbereit.

Tipp: Falls Sie keinen Decoupage-Lack zur Hand haben, können Sie sich auch etwas Kleister anrühren und damit den Schuh versteifen.

Getränkekiste als Kasten-Hocker

Freunde einzuladen, ist was Schönes. Partys feiern auch. Und damit bei der nächsten Feier genügend Sitzmöglichkeiten vorhanden sind, werden die Getränkekisten einfach zu Hockern umfunktioniert.

Materialien

  • Getränkekiste
  • Spanplatte
  • Leisten, 2 cm breit,bei schmalem Kasten: 2x15cm lang, 2 x9cm lang
  • Schmirgelpapier
  • Bleistift
  • Schrauben
  • Schaumstoff
  • Tackernadeln
  • doppelseitiges Klebeband
  • Stoff
  • Akkuschrauber
  • Cutter
  • Schere
  • Stecknadeln
  • Bügeleisen
  • Tacker
  • Hammer

1. Lassen Sie sich die Spanplatte in der Größe Ihrer Getränkekiste beim Baumarkt zuschneiden. Auch die Leisten können Sie sich dort schon zuschneiden lassen. Bei einem großen Kasten müssen Sie die Leistengröße dementsprechend anpassen. Die Holzkanten schmirgeln.

2. Positionieren Sie die Leisten auf der Unterseite der Spanplatte so, dass sie sich nach dem Anschrauben in der Innenseite vom Getränkekasten verankert sind. Zeichnen Sie die Position mit einem Bleistift ein und schrauben Sie die vier Leisten anschließend mit dem Akkuschrauber fest.

3. Schneiden Sie die Schaumstoffplatte mit einem Cutter auf die Größe der Spanplatte und kleben Sie den Schaumstoff mit doppelseitigem Klebeband auf die Holzplatte.

4. Schneiden Sie den Stoff für die Sitzfläche zu. Der Stoff sollte ca. 2cm über den Rand reichen, damit Sie ihn festtackern können. Damit der Stoff nicht ausfranst, die Kanten umschlagen, mit Stecknadeln fixieren und bügeln.

5. Tackern Sie den Stoff auf die Rückseite der Platte. Arbeiten Sie dabei immer von der Mitte zu den Ecken, damit der Stoff gleichmäßig gespannt ist. Wenn die Tackernadeln etwas herausstehen, mit einem Hammer den Rest hineinklopfen.

6. Am Ende die Ecken vom Stoff antackern. Jetzt können Sie den Deckel auf den Getränkekasten legen.

Tipp: Nähen Sie sich passend zum Kasten-Hocker Kissen für die Stühle. So integrieren sich die Getränkekisten in der Küche gut, auch wenn die Party schon vorbei ist und Sie keine Abstellkammer haben.

Kuchengitter als Wochenplan

Was ist das denn für ein Chaos auf dem schreibtisch? Mit der neuen Pinnwand kommt Licht ins Dunkel. Früher hat sie Kuchen und Kekse getragen, jetzt sind es  To-Do-listen.

Materialien

  • 6 Holzklammern
  • altes Kuchengitter
  • Acrylfarbe
  • Acrylspray
  • Dymo-Band
  • Wollreste
  • Pinsel
  • Dymo-Gerät

1. Das alte Kuchengitter von Fett und hartnäckigen Speiseresten säubern, damit die Farbe später gut hält.

2. Die Holzklammern mit einer Acrylfarbe Ihrer Wahl anmalen. Die Farbe gut trocknen lassen.

3. Das Kuchengitter mit Acrylspray einsprühen.

4. Die Wochentage mit dem Dymo-Band auf die Etiketten schreiben. Die fertigen Label auf die getrockneten Wäscheklammern kleben.

5. Die Wäscheklammern gleichmäßig auf das Drahtgitter verteilen. Wer möchte, kann das Gitter zusätzlich mit Wollresten verzieren, die in das Gitter hineingewebt werden.

Tipp: Statt der Wochentage helfen Beschriftungen wie "Ablage", "Quittungen" oder "erledigt", an der Pinnwand den Überblick zu behalten und es schaut auch noch schön aus.

Buchtipp

Aus alt mach neu: Julia Romeiß wirft alte PET-Flaschen, Tüten, Dosen, Kleidung, Geschirr und Möbel nicht weg, sondern nutzt sie als Ausgangspunkt für neue Deko-Ideen. 70 davon finden sich in Ihrem Buch "Upcycling", erschienen im blv-Verlag für 19,99 Euro.


© Julia Romeiß


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