Lass hängen!

Wenn Sie demnächst einen kleinen Pflanzenball gefäßlos in der Luft schweben sehen, dann bitte nicht wundern: Das sind sogenannte "Kokedamas" und der Trend im Interiorbereich.

Kokedama: "schwebender" Garten

Übersetzt bedeutet Kokedama "in Moos gewickelt". In den Niederlanden verlieh man dieser alten japanischen Kunst einen modernen Touch, indem man sie als gefäßlosen Hängegarten gestaltete. Die Pflanze wird in einen Ballen aus lehmartiger Erde gepackt und mit Moos und Schnur umwickelt. Die Kugel wird dann als "schwebender" Garten an einer Schnur aufgehängt (man kann sie allerdings auch aufstellen). Hängt man mehrere Pflanzen als Gruppe auf, entsteht ein ungewöhnlicher Minigarten. Um den Wuchsraum zu vergrößern, kann man Gras oder andere niedrigwachsende Pflanzen auf der Mooskugel aussäen. Aber denken Sie daran: Gras wächst nur nach oben.

Pflege: Um festzustellen, ob der Pflanzenball Wasser benötigt, wiegen Sie ihn in der Hand – je leichter, desto weniger Wasser hat er. Zum Wässern den Ball eine Stunde lang in einen Eimer mit Wasser legen, dann zum Abtropfen an geeigneter Stelle aufhängen, bevor man ihn an seinen Platz zurückbringt.

Welche Pflanze eignet sich? Es kommt fast jede Pflanze für diesen Hängegarten in Betracht, allerdings sollte man keine Pflanzen mit großen, dünnen, leicht welkenden Blättern verwenden. Generell eignen sich mehrjährige Pflanzen besser. Soll die Kugel draußen hängen, muss die Pflanze winterhart sein.

Buchtipp

Sie würden gerne einen eigenen Garten anlegen, Ihre Wohnung hat aber nur einen Balkon? Nun - es muss nicht immer riesengroß und ausufernd sein. Holly Farrall zeigt in ihrem Buch "Miniaturgärten" 35 kleine Gartenprojekte für Wohnung und Balkon. Erschienen im Haupt-Verlag für 22 Euro.


© Fotos: Haupt-Verlag/ Melvyn Evans


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