Ordnung im Kleiderschrank

Ein perfekter Kleiderschrank braucht nicht nur etwas Ordnung. Das System darin muss auch zu Ihrem Leben passen.

Stefanie Wille

Damit alles in den Kleiderschrank passt, sichten Sie vorher Ihre Kleidungsstücke und planen sie entsprechend. Rockträger brauchen zum Beispiel mehr Platz zum Aufhängen als Jeanstypen.

Kleiden Sie sich für die Arbeit anders als in der Freizeit? Dann bietet es sich an, Kleidung im Schrank nach Anlass zu sortieren. Variieren Sie Ihren Stil weniger nach Aktivität, dann ordnen Sie die Stücke in Kategorien und sortieren Sie nach Farben. Sieht gut aus und spart beim Finden viel Zeit.

Hängen Sie Ihr  Lieblings-Outfit an einen speziellen Platz, etwa an die Außenseite der Tür. So ist es schnell parat, wenn man spät dran ist oder der „Ich habe überhaupt nichts anzuziehen“-Moment gekommen ist.

Extra-Tipp

Ausmisten
Experten raten zur Fünf-Stapel-Methode: behalten, verändern, wegschmeißen, verschenken oder verkaufen. Behalten Sie nur die Teile, die Sie in den vergangenen sechs Monaten wirklich getragen haben. Dazu gehören auch Kleidungsstücke, die nicht der aktuellen Jahreszeit entsprechen, aber von denen Sie sagen können: Das würde ich sofort anziehen, wenn es draußen entsprechend warm oder kalt ist. Stücke, an denen Sie zwar hängen, die aber nicht mehr so richtig passen oder aus der Mode gekommen sind, könnten Sie auf Vordermann bringen. Möglicherweise lohnt es sich, diese beim Schneider wieder passend machen zu lassen.  Für den Rest gilt: Auf Flohmärkten oder in Secondhand-    läden lassen sich wertvolle Stücke verkaufen, der Rest geht zur Kleiderspende.

Alles nutzen
Haben Sie mehr Fläche zum Aufhängen oder eher Schubladen in Ihrem Kleiderschrank? Je nachdem können Sie ausgeklügelte Trennsysteme für Schubkästen oder spezielle Bügel kaufen. Die Trennsysteme sorgen bei vielen Einzelteilen, wie zum Beispiel Schmuck oder Strümpfe, für einen guten Überblick. An den Krawatten- oder Gürtelkleiderbügeln hängen die Stücke sowieso in Reih und Glied. Wenn Sie gleich mehrere Fächer und Schubladen zur Auswahl haben, gehören die Dinge in Blickhöhe. Wäsche wie Laken, Bettbezüge oder Handtücher kann weiter oben oder hinten verstaut werden.

Stummer Diener

Die bloß einmal getragene Strickjacke muss am Abend noch nicht gleich in die Wäsche. Also wohin damit? Legen Sie solche Exemplare über einen dekorativen Stuhl oder Stummen Diener. Das sieht selbst abgelegt gut aus. Aber übertreiben Sie es nicht: Spätestens nach einer Woche sollte die Kleiderhalde aufgeräumt werden.

Ideal sind identische Kleiderbügel, sonst hängt alles unter­schiedlich hoch, die Sachen sind schlecht sichtbar und können zerknittern. Auf  Holzbügeln beulen Schulterpartien übrigens weniger aus.

Goldene Regel

Gute Rolle
Kennen Sie die Frage: Welches T-Shirt passt denn nun am besten zu der neuen Jeans? Sie ziehen also zwei Exemplare aus dem Stapel – und alles fällt in sich zusammen. Rollen Sie Ihre T-Shirts doch zur Abwechslung auf und stecken Sie sie vertikal in eine Schublade oder ein Körbchen. So knittert nichts!

Das Innenleben ist entscheidend
Regal im Schrank „Kallax“, ca. 30 Euro. Passende Kisten "Dröna" für das Regal gibt es in sieben verschiedenen Farben. Ca. 4 Euro. Porzellanknöpfe außen am Schrank bieten Bügeln Platz. Knöpfe „Lindsdal“, 2 Stück ca. 4 Euro. Alles von Ikea


Schöne Ordnungshüter für den Kleiderschrank:

Schmuckspiegel

Schmuckspiegel „Victoria“ über heute-wohnen.de, ca. 80 Euro

Gute Basis

Tabletts von Hay in verschiedenen Farben und Größen, über madeindesign.de, ca. 50 Euro

Herz-Gruß

Accessoires-Bügel von kleiderbuegelprofi.de, ca. 5 Euro

Chaosvernichter

Aufbewahrungskorb aus Jute, von H&M, ca. 10 Euro

Kammerdiener

Ablage von Stadtnomaden über connox.de, ca. 170 Euro


Inter IKEA Systems B.V. 2014 (2); PR (5)


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