Sechs Tipps für ein schönes Bad

Was tun mit einem "Schlauchbad"? Wie Licht in eine fensterlose Nasszelle bekommen? Das "Elements"-Expertenteam weiß Bescheid.

Probleme im Bad? Das ELEMENTS-Experten-Team kennt sich aus.

Wie Farben im Bad wirken

Welche Farben wirken wie – im kleinen oder großen Bad?

Vanessa Wiedemann: Keine Frage: Farbige Wände schaffen Atmosphäre. Doch entscheidend bei der Farbwahl ist - neben den individuellen Vorlieben - in der Tat die Größe des Raumes. Durch helle Farben wirken Räume größer sowie angenehm leicht und frisch. Das kann auch helfen, wenn es keine natürliche Tageslichtquelle im Bad gibt. Dunkle Wandfarben in Grau, Braun oder Grün hingegen können Bädern eine sehr edle und elegante Note verleihen. Sie sollten aber idealerweise bei größeren Badezimmer-Grundrissen verwendet werden oder als besonderer Farbakzent beispielsweise nur an einer Wand. Als kleine Faustregel sollte man im Übrigen beherzigen: Den Boden im Badezimmer möglichst immer dunkler als die Wände gestalten - nicht nur der Raumwirkung wegen, sondern auch wegen des deutlich geringeren Pflegeaufwandes.

Ohne Tageslicht schön

Ein Bad ohne Fenster und Tageslicht. Welche Tricks gibt's?

Markus Köss: Das richtige Licht im Bad sorgt dafür, dass wir uns wohlfühlen. Ideal ist, wenn das Bad über verschiedene Lichtquellen verfügt. Decken- oder Wandleuchten fungieren dann als Grundlicht. Mit Spots und beleuchteten Badmöbeln setzen wir Akzente und mit farbigen oder dimmbaren Leuchtmitteln betonen wir Highlights. Die gewünschte Atmosphäre ist dann garantiert. Stark gefragt in Sachen Beleuchtung sind zurzeit LED-Spiegelschränke – die Doppelfunktion überzeugt. Und noch mehr: Im modernen Bad hört die Lichtgestaltung nicht beim Spiegelschrank auf, sondern betrifft auch Dusche und Badewanne. Zum Beispiel schafft eine Duschrinne mit Induktionstechnik harmonische Lichtstimmungen in der bodengleichen Dusche.

Welches Reinigungsmittel ist das beste?

Kalk & Co. - die "Reinigungswaffen" der Wahl...

Markus Köss: Wir empfehlen Essig- und Neutralreiniger, um lästigen Kalkablagerungen im Bad effizient zu Leibe zu rücken. Aber Achtung: Auf den Einsatz von Mikrofasertüchern sollte im Bad verzichtet werden. Die Mikrofasern haben durch ihre Struktur eine starke mechanische Reinigungskraft, so dass empfindliche oder beschichtete Oberflächen davon Schaden nehmen können. Silikonfugen sollte man übrigens circa alle fünf Jahre komplett erneuern - insbesondere bei Schimmelbefall. Um es Kalk- und Schmutzablagerungen im Bad generell schwerer zu machen, ein einfacher Tipp: Nach jedem Duschen gut lüften, Duschwand und Fliesen trocknen oder abziehen und – wenn möglich – die Glasabtrennung offen lassen.

Kleine, große Veränderungen

Veränderung im Bad: Wie kann ich mit einfachen Mitteln viel erreichen?

Vanessa Wiedemann: Es ist immer wieder beeindruckend wie sehr Farben einen Raum gestalten. Wer also mal eine Abwechslung braucht, der kann vielleicht mit einer neuen Handtuch-Kollektion in abwechslungsreicher Farbe starten. Oder auch mal eine Wand neu gestalten: Eine Wand in einem schönen Grauton wirkt eben doch ganz anders als in schlicht Weiß. Außerdem können Accessoires schnell und einfach ausgetauscht werden: Dann finden sich Haarbürsten, Wattepads und Kosmetiktücher eben nicht mehr in Behältnissen aus Glas oder Keramik wieder, sondern in schönen Holzboxen und Körben – oder eben umgekehrt. Und auch hier möchten wir das Thema Beleuchtung nochmal ins Spiel: Warum nicht ein neuer, beleuchteter Spiegelschrank? Er lässt das Bad in ganz neuem Licht erstrahlen.

Intelligentes Bad nachträglich?

Intelligentes Bad: Auch nachträglich möglich?

Markus Köss: Das ist ohne weiteres nachträglich möglich. Smart-Living-Lösungen werden heute überwiegend im Bestandsbau nachgerüstet. Und da diese in der Regel mit Funk arbeiten, müssen nicht nochmals die Wände geöffnet werden, um Kabel zu verlegen. Smarte Lösungen in einem Bad empfehlen wir vor allem für die Heizung, mit der Sie mit einem Fingertipp auf dem Smartphone Ihre Wunschtemperatur einstellen – aus der weiten Ferne, einfach vom Bett aus oder vollautomatisch nach Ihrem Zeitprogramm. Auch intelligente Fensterkontakte sind gefragt – die regeln die Heizung beim Öffnen des Fensters herunter oder sie signalisieren nicht-geschlossene Fenster beim Verlassen der Wohnung. Ein weiteres smartes Beispiel für das intelligente Bad sind Feuchtigkeitssensoren. Diese geben Bescheid, falls ein bestimmter Grenzwert überschritten wird oder starten automatisch eine Lüftung.

Tipps für Schlauchbäder

Schlauchbad: Tipps für mehr Wohnlichkeit...

Vanessa Wiedemann: Bei einem schlauchformatigen Grundriss geht es vor allem darum, gegen die Enge zu arbeiten. Dafür bieten sich besonders helle Farbanmutungen zum Beispiel in Sand oder Pastel an. Sie lassen den Raum größer wirken - ebenso wie helle und großformatige Fliesen. Außerdem empfiehlt es sich, Spiegelflächen geschickt einzusetzen. So kann die Länge des Raumes optisch gewissermaßen auf die Breite übertragen werden. Besonders edel wirken langflächige Spiegel-Elemente.


© Text und Fotos stammen von Elements und wurden unverändert übernommen.


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